Politik 2.0. – Mehr als nur Obama #rezension ****

16 12 2010

„Politik 2.0“ ist für viele das Schlagwort des Jahres. Nachdem die Politische Akademie ein Handbuch unter diesem Titel herausgebracht hat und die gleichnamige Facebook-Seite und das Blog „Politik 2.0“ sich großer Beliebtheit erfreuen, ist nun auch im „Czernin-Verlag“ ein Buch mit dem gleichnamigen Titel erschienen. Im Unterschied zum Skriptum der Politischen Akademie geht es hier allerdings weniger um konkrete Handlungsanweisen und Tipps, sondern viel mehr um eine Analyse vergangener politischer Aktivitäten im Web 2.0 – in Österreich und international. Dabei werden ebenso Positiv- wie Negativbeispiele gebracht und ihr Erfolg oder Misserfolg analysiert – mit durchaus spannenden Ergebnissen für die heimische Politik. Die Rezension von Gerhard W. Loub ist nun bei der Politischen Akademie erschienen:

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Die virtuellen Ruinen von #heifi2010

22 05 2010

Heinz Fischers Web 2.0 Kampagne gilt für viele als das „Nonplusultra“ der Politik im Web 2.0. Doch mit dem Wahltag ist´s mit der Modernität des Bundespräsidenten schlagartig vorbei. So schreibt Thomas Knapp:

heifi2010.at und heinzfischer.at sehen noch immer so aus, als wäre eben das Wahlergebnis bekannt geworden. Twitter ist verlassen und auch Facebook (trotz über 18.000 Likes ) ist eingeschlafen. Und es dürfte sich auch kaum jemand etwas anderes erwartet haben, darauf deutet etwa der Umstand, dass der Twitteraccount beifi nicht einmal die 100 Follower-Marke knackte, hin. Statt die beste politische Onlinekampagne Österreichs für die Hofburg zu adaptieren, lies man einfach die Ruinen des Wahlkampfs stehen.

viaBlog für Politik, Medien und Philosophie.





Pleite 2.0?

29 04 2010

"Vielleicht rudert man da einfach wieder ein bisschen ­zurück": Thilo von Pape (Foto: privat) Im Interview mit dem „Freitag“ zieht der deutsche Kommunikationswissenschaftler Thilo von Pape eine überaus desaströse Bilanz deutscher Politikaktivitäten im Internet. Er betont, dass sich US-Modelle nicht einfach auf die deutsche Mentalität übertragen lassen. Kritik kommt daran, dass Politiker im Internet präsentieren statt interagieren wollen. Mit seinem Appell, Wahlprogramme per Wiki erstellen zu lassen, spricht er sich aber zugleich für eine Beliebigkeit politischer Werte aus. Und ob eine seriösere Präsentation politischer Inhalte im Web tatsächlich dem Geschmack der heutigen Webuser entsprechen n würde sei einmal dahingestellt.

via„Man muss seine Energie nicht in Twitter stecken“ — Der Freitag.





Ed Wohlfahrt: Präsidentschaftswahlkampf 2.0

14 04 2010

Eine spannende Analyse zum „Präsidentschaftswahlkampf 2.0“: Nur Heinz Fischer ist ernsthaft im Web 2.0 unterwegs, hat auch prompt die meisten Nennungen auf Blogs. Nette kleine Spielereien gibt´s auch wie „Fischer Yourself“. Doch echter Meinungsaustausch, Kommunikation auf Augenhöhe wie es das Prinzip des „Web 2.0“ eigentlich vorsieht, gibt es nicht.

Spannend auch die quantitativen Analysen, die Fischer bei allen Erwähnungen klar vorsehen. Die Frage, wie Fischer oder Rosenkranz im Web 2.0 ankommen, ist damit allerdings nicht geklärt – denn reine Zahlen, der Verzicht auf qualitative Analysen, lassen derartige Schlussfolgerungen nicht zu.

Nichts destotrotz: Eine spannende Analyse, Prädikat: Lesenswert!

Ed Wohlfahrt: Insights zum Präsidentschaftswahlkampf 2.0.

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Learning from Obama

25 03 2010

Learning  from Obama: Lessons for Online Communicators in 2009 and Beyond

Heute eine kurze e-book-Empfehlung: Auch wenn Obama nach seiner Wahl auf ganzer Linie enttäuscht hat, gilt sein Online-Wahlkampf heute noch als Vorbild für politisches Webcampaigning. Obama hat geschafft, was den meisten seiner Kollegen bis heute nicht gelingt: Er hat die ultimative Web 2.0-Kompetenz verkörpert, nie ohne seinen Blackberry unterwegs, ständig bei Twitter aktiv. Das beides eine dicke, fette PR-Lüge war, hat sich erst nach der Inauguration herausgestellt – war da aber auch schon egal. Obama und sein Team haben aber auch wie niemand zuvor alle Kanäle des Web 2.0 zu nahezu perfekter Vermarktung unter dem Label „Userbeteiligung“ für seine PR genutzt. Was können wir aus dieser Kampagne lernen? Wie waren die Aktivitäten aufgebaut? Wie hat Obamas Team derartige Unmengen von Freiwilligen aufgetrieben?

Antworten darauf liefert das (englischsprachige) ebook, zum Online-Durchblättern und als ebook:

www.epolitics.com/learning-from-obama








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