Facebook Backstage

5 06 2010

Der „Kurier“ bringt in seiner Samstags-Ausgabe einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der Facebook-Zentrale in Palo Alto.

„Die Mitarbeiter können selbst aussuchen, ob sie auf Mac oder auf PC arbeiten“, sagt Facebook-Manager Mark Kinsey. „Die Systemtechniker setzen eher auf Windows, die Leute, die die Seite designen, sind eher auf Apple.“ Verköstigt werden sie drei Mal täglich in der hauseigenen Kantine, in Pausen darf man hinter dem Haus Basketball spielen oder bei Schönwetter auf dem Flachdach grillen.

Der Arbeitstag beginnt für die meisten schon im Bus. Wie auch Google holt Facebook viele seiner Mitarbeiter mit Shuttlebussen in San Francisco ab und chauffiert sie ins 55 Kilometer entfernte Palo Alto. Die Mercedes-Transporter mit verspiegelten Scheiben und Ledergarnitur waren eine Zeit lang mit WLAN-Internet ausgerüstet. Weil aber nicht nur die Facebook-Mitarbeiter, sondern auch Fremde auf der Autobahn gratis mitsurften, ist man auf UMTS-Handy-Modems umgestiegen.

viaReportage aus dem Herzen von Facebook | kurier.at.

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Repolitisierung durch Twitter & Co.

5 05 2010

„Das Über-den-Tellerrand-Schauen ist fixer Bestandteil meines Lebens“, so Kruse im KURIER-Gespräch.

Im „Kurier“-Interview betont Online-Forscher Peter Kruse, dass es durch Internet-Dienste wie Twitter zu einer echten Repolitisierung kommt.

Eine Ihrer Grundthesen ist, dass Internet-Dienste wie Twitter zu einer Repolitisierung führen.

Das bedeutet nicht, dass alle in die Parteien zurückströmen. Von Wien aus ist etwa „unibrennt“ (Studentenproteste im Herbst 2009, Anm.) ausgegangen. Das wurde europaweit wahrgenommen.

Kritiker sagen, dass keine echte Politisierung stattfindet. Ein kritischer Tweet ist eine Sache, auf die Straße gehen eine andere.

Warum ist das eine andere Sache? Über das Netz kann man Massenbewegungen anfachen, die man jederzeit auf die Straße bringen kann. In Wien hat es im Zuge der „unibrennt“-Bewegung Straßenproteste gegeben, europaweit hat es Besetzungen gegeben. Das hat die ganze Universitätslandschaft bewegt

Und Kruse bringt eine interessante Gruppierung von Internet-Nutzern ins Spiel:

Die „Digital Visitors“ benutzen das Netz, um an Infos zu kommen. Die werden immer versuchen, das Netz in ihren Lesezeichen abzubilden. Die „Digital Residents“ ziehen mit ihrer Identität ins Netz, sie unterscheiden nicht zwischen einem persönlichen und einem Online-Gespräch.

Das spannende Interview im Kurier: Online-Forscher: „Im Internet lesen alle mit“ | kurier.at.








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