Die virtuellen Ruinen von #heifi2010

22 05 2010

Heinz Fischers Web 2.0 Kampagne gilt für viele als das „Nonplusultra“ der Politik im Web 2.0. Doch mit dem Wahltag ist´s mit der Modernität des Bundespräsidenten schlagartig vorbei. So schreibt Thomas Knapp:

heifi2010.at und heinzfischer.at sehen noch immer so aus, als wäre eben das Wahlergebnis bekannt geworden. Twitter ist verlassen und auch Facebook (trotz über 18.000 Likes ) ist eingeschlafen. Und es dürfte sich auch kaum jemand etwas anderes erwartet haben, darauf deutet etwa der Umstand, dass der Twitteraccount beifi nicht einmal die 100 Follower-Marke knackte, hin. Statt die beste politische Onlinekampagne Österreichs für die Hofburg zu adaptieren, lies man einfach die Ruinen des Wahlkampfs stehen.

viaBlog für Politik, Medien und Philosophie.





Ed Wohlfahrt: Präsidentschaftswahlkampf 2.0

14 04 2010

Eine spannende Analyse zum „Präsidentschaftswahlkampf 2.0“: Nur Heinz Fischer ist ernsthaft im Web 2.0 unterwegs, hat auch prompt die meisten Nennungen auf Blogs. Nette kleine Spielereien gibt´s auch wie „Fischer Yourself“. Doch echter Meinungsaustausch, Kommunikation auf Augenhöhe wie es das Prinzip des „Web 2.0“ eigentlich vorsieht, gibt es nicht.

Spannend auch die quantitativen Analysen, die Fischer bei allen Erwähnungen klar vorsehen. Die Frage, wie Fischer oder Rosenkranz im Web 2.0 ankommen, ist damit allerdings nicht geklärt – denn reine Zahlen, der Verzicht auf qualitative Analysen, lassen derartige Schlussfolgerungen nicht zu.

Nichts destotrotz: Eine spannende Analyse, Prädikat: Lesenswert!

Ed Wohlfahrt: Insights zum Präsidentschaftswahlkampf 2.0.

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