Reader´s Edition: Barack Obama: Live Meeting auf Facebook

6 04 2011

Am Montagmorgen in aller Frühe hat er den Wahlkampf für 2012 eingeläutet. Jetzt steht bereits die erste, wenn auch virtuelle Debatte an. Am 20. April will US-Präsident Barack Obama ein Townhall-Meeting auf Facebook, das Netzwerk, welches er auch diesmal vorzugsweise nutzen will, veranstalten.Direkt vom Campus des Social Networks aus wird er in etwas mehr als zwei Wochen seine Wirtschaftspolitik diskutieren und Fragen beantworten, die dann, so wird auf mashable.com berichtet, auf einer Sonderseite gestreamt werden sollen.

Mit dabei sind auch Facebook-Mitgründer Mark Zuckerberg sowie COO Sheryl Sandberg.User können sich über verschiedene Kanäle einbringenÜber Facebook werden Fragen, die die Nutzer auf der Facebook-Pinnwand zum Event einreichen können alternativ ist das auch über WhiteHouse.gov/facebooktownhall möglich, ausgewählt und anschließend dem Präsidenten gestellt. Fast 8000 Menschen haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Auch die ersten Interessierten melden sich zu Wort.

viaReaders Edition » Barack Obama: Live Meeting auf Facebook.

 

 





Die virtuellen Ruinen von #heifi2010

22 05 2010

Heinz Fischers Web 2.0 Kampagne gilt für viele als das „Nonplusultra“ der Politik im Web 2.0. Doch mit dem Wahltag ist´s mit der Modernität des Bundespräsidenten schlagartig vorbei. So schreibt Thomas Knapp:

heifi2010.at und heinzfischer.at sehen noch immer so aus, als wäre eben das Wahlergebnis bekannt geworden. Twitter ist verlassen und auch Facebook (trotz über 18.000 Likes ) ist eingeschlafen. Und es dürfte sich auch kaum jemand etwas anderes erwartet haben, darauf deutet etwa der Umstand, dass der Twitteraccount beifi nicht einmal die 100 Follower-Marke knackte, hin. Statt die beste politische Onlinekampagne Österreichs für die Hofburg zu adaptieren, lies man einfach die Ruinen des Wahlkampfs stehen.

viaBlog für Politik, Medien und Philosophie.





NEUWAL: Entscheidungshilfen zur Burgenlandwahl

18 05 2010

Wie zu jeder Landtags- und Nationalratswahl entstehen im Internet Anlaufstellen für unentschlossene Wähler: Welche Partei passt von den Ansichten her am Besten zu einen? Wen kann man schon im Voraus ausschließen? Auch zur Burgenlandwahl öffnen die Wahlkabine sowie die Politikkabine ihre Pforten.

vianeuwal. politik- und wahljournal. » Entscheidungshilfen zur Burgenlandwahl #bgl2010.





Pleite 2.0?

29 04 2010

"Vielleicht rudert man da einfach wieder ein bisschen ­zurück": Thilo von Pape (Foto: privat) Im Interview mit dem „Freitag“ zieht der deutsche Kommunikationswissenschaftler Thilo von Pape eine überaus desaströse Bilanz deutscher Politikaktivitäten im Internet. Er betont, dass sich US-Modelle nicht einfach auf die deutsche Mentalität übertragen lassen. Kritik kommt daran, dass Politiker im Internet präsentieren statt interagieren wollen. Mit seinem Appell, Wahlprogramme per Wiki erstellen zu lassen, spricht er sich aber zugleich für eine Beliebigkeit politischer Werte aus. Und ob eine seriösere Präsentation politischer Inhalte im Web tatsächlich dem Geschmack der heutigen Webuser entsprechen n würde sei einmal dahingestellt.

via„Man muss seine Energie nicht in Twitter stecken“ — Der Freitag.





Ed Wohlfahrt: Präsidentschaftswahlkampf 2.0

14 04 2010

Eine spannende Analyse zum „Präsidentschaftswahlkampf 2.0“: Nur Heinz Fischer ist ernsthaft im Web 2.0 unterwegs, hat auch prompt die meisten Nennungen auf Blogs. Nette kleine Spielereien gibt´s auch wie „Fischer Yourself“. Doch echter Meinungsaustausch, Kommunikation auf Augenhöhe wie es das Prinzip des „Web 2.0“ eigentlich vorsieht, gibt es nicht.

Spannend auch die quantitativen Analysen, die Fischer bei allen Erwähnungen klar vorsehen. Die Frage, wie Fischer oder Rosenkranz im Web 2.0 ankommen, ist damit allerdings nicht geklärt – denn reine Zahlen, der Verzicht auf qualitative Analysen, lassen derartige Schlussfolgerungen nicht zu.

Nichts destotrotz: Eine spannende Analyse, Prädikat: Lesenswert!

Ed Wohlfahrt: Insights zum Präsidentschaftswahlkampf 2.0.

Total Posts Radian6





Bierzelt und Blog!

13 04 2010

Eine eben erschienene Studie zu Politik im Internet zieht eine ernüchternde Bilanz zu Politik im Internet. Der Autor kratzt jedoch leider nur an der Oberfläche – und scheint den medialen Wandel, den er selbst konstatiert, nicht ganz erfasst zu haben.

Natürlich hat Andreas Elter recht, wenn er betont, dass mit traditionellen Webauftritten allein im Internet wenig zu bewegen ist. Was Elter jedoch ignoriert, ist die Tatsache, dass Parteien Politik im Web 2.0 nicht als große Bundesorganisation, sondern ganz dem Gedanken des Web 2.0 über ihre vielen Mitglieder, Funktionäre, Aktivisten und Sympathisanten machen. Ein Festhalten an den traditionellen Strukturen zeugt vom Nicht-Verstehen von Politik 2.0.

Doch eine Folgerung erscheint unbestreitbar: Selbst der beste Webauftritt und das modernste Auftreten im Web 2.0 kann den Kontakt am Stammtisch, kann das Bierzelt (noch) nicht ersetzen.

Bierzelt oder Blog? Politik im digitalen Zeitalter, Das Buch von Andreas Elter hat 139 Seiten, ist in der Hamburger Edition erschienen und kostet 12 Euro (ISBN 978-3-868542165).

viaDeutschlandfunk – Andruck – Virtueller Wahlkampf ohne Biss.





Learning from Obama

25 03 2010

Learning  from Obama: Lessons for Online Communicators in 2009 and Beyond

Heute eine kurze e-book-Empfehlung: Auch wenn Obama nach seiner Wahl auf ganzer Linie enttäuscht hat, gilt sein Online-Wahlkampf heute noch als Vorbild für politisches Webcampaigning. Obama hat geschafft, was den meisten seiner Kollegen bis heute nicht gelingt: Er hat die ultimative Web 2.0-Kompetenz verkörpert, nie ohne seinen Blackberry unterwegs, ständig bei Twitter aktiv. Das beides eine dicke, fette PR-Lüge war, hat sich erst nach der Inauguration herausgestellt – war da aber auch schon egal. Obama und sein Team haben aber auch wie niemand zuvor alle Kanäle des Web 2.0 zu nahezu perfekter Vermarktung unter dem Label „Userbeteiligung“ für seine PR genutzt. Was können wir aus dieser Kampagne lernen? Wie waren die Aktivitäten aufgebaut? Wie hat Obamas Team derartige Unmengen von Freiwilligen aufgetrieben?

Antworten darauf liefert das (englischsprachige) ebook, zum Online-Durchblättern und als ebook:

www.epolitics.com/learning-from-obama








%d Bloggern gefällt das: