Manche mögen´s weiß #grassermovies #crowdsourcing

14 01 2011

#grassermovies (in cooperation with @miss__lisa) #fb on TwitpicEs war eindeutig DER Hashtag zum Follow-Friday: #grassermovies. Selten war die Twittercommunity so kreativ, wie heute. Thomas Mohr von Sat1 hat mit seinem Tweet kurz vor Mitternacht eine wahre Twitterlawine ausgelöst (davor gab´s allerdings auch schon einiges unter Hashtag #KHGaufDVD). Wer findet die Filme, die am besten zu KHG passen? Wer textet sie am virtuosesten um? Und wer macht die besten Filmplakate? Nur ein paar Beispiele:

  • Die fabelhafte Welt der Amnesie
  • Die supernackte Kanone
  • Karl-Heinz Bond – Das Geld ist nie genug
  • Innocence-Day
  • Liebling, ich habe die Anleger geschröpft
  • Grassablanka
  • Saving Private Stiftung
  • The Big Swarowski
  • Karlheinz – Frisch verföhnt.

Die Liste könnte wohl endlos fortgesetzt werden, eine ersten Überblick im Anhang (Danke @MarleneAlten). Interessante Beiträge dazu gibt´s z.B. im Standard und bei Georg Holzer. Der Erfolg von #grassermovies lässt sich übrigens auch daran messen, wie oft hier miteinander kommuniziert und nicht einfach frontal gepostet wurde: 30% aller Tweets sind Replies oder Mentions (bzw. Retweets) (Statistik).

Ein Paradebeispiel für die Nutzung der Kreativität der „Masse“ (auch wenn ich die Twittergemeinde schon als etwas elitärere „Crowd“ sehen würde). Und auf jeden Fall sicher noch oft ein „best practice“-Exempel in den kommenden Seminaren.

  • 9 1/2 Millionen
  • A Beautiful Meineid
  • A Beautiful Meinl
  • A Little Trip to Häfn
  • About a Toyboy
  • Akte? Nix! – Die unheimlichen Fälle des KHG
  • Aktenzeichen KHG ungelöst
  • Austria’s Next Tophäftling
  • Austrian Beauty
  • Austrian History X
  • Bad Men Talking
  • Besuch der kristallenen Dame
  • Blau-schwarze Geschichten
  • Braindead
  • Bube, Dame, König, Grasser
  • Burn after Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?
  • Buwog gegen die Wand
  • Buwog Millionaire
  • Catch me if you can
  • Den Rest des Beitrags lesen »
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Twitteruserzahlen: Im Monatsvergleich stagnierend, im Jahresvergleich +240%

2 06 2010

Webevangelisten270.000 Accounts haben im Mai 2010 in deutscher Sprache aktiv getwittert.Verglichen mit dem Monat April bleiben die Twitter-Nutzerzahlen unverändert. Vergleicht man den Mai 2010 allerdings mit dem Mai 2009 (78.000) ergibt sich ein jährliches Wachstum von 246%.

viaTwitteruserzahlen gleichbleibend | Webevangelisten.





Die virtuellen Ruinen von #heifi2010

22 05 2010

Heinz Fischers Web 2.0 Kampagne gilt für viele als das „Nonplusultra“ der Politik im Web 2.0. Doch mit dem Wahltag ist´s mit der Modernität des Bundespräsidenten schlagartig vorbei. So schreibt Thomas Knapp:

heifi2010.at und heinzfischer.at sehen noch immer so aus, als wäre eben das Wahlergebnis bekannt geworden. Twitter ist verlassen und auch Facebook (trotz über 18.000 Likes ) ist eingeschlafen. Und es dürfte sich auch kaum jemand etwas anderes erwartet haben, darauf deutet etwa der Umstand, dass der Twitteraccount beifi nicht einmal die 100 Follower-Marke knackte, hin. Statt die beste politische Onlinekampagne Österreichs für die Hofburg zu adaptieren, lies man einfach die Ruinen des Wahlkampfs stehen.

viaBlog für Politik, Medien und Philosophie.





Repolitisierung durch Twitter & Co.

5 05 2010

„Das Über-den-Tellerrand-Schauen ist fixer Bestandteil meines Lebens“, so Kruse im KURIER-Gespräch.

Im „Kurier“-Interview betont Online-Forscher Peter Kruse, dass es durch Internet-Dienste wie Twitter zu einer echten Repolitisierung kommt.

Eine Ihrer Grundthesen ist, dass Internet-Dienste wie Twitter zu einer Repolitisierung führen.

Das bedeutet nicht, dass alle in die Parteien zurückströmen. Von Wien aus ist etwa „unibrennt“ (Studentenproteste im Herbst 2009, Anm.) ausgegangen. Das wurde europaweit wahrgenommen.

Kritiker sagen, dass keine echte Politisierung stattfindet. Ein kritischer Tweet ist eine Sache, auf die Straße gehen eine andere.

Warum ist das eine andere Sache? Über das Netz kann man Massenbewegungen anfachen, die man jederzeit auf die Straße bringen kann. In Wien hat es im Zuge der „unibrennt“-Bewegung Straßenproteste gegeben, europaweit hat es Besetzungen gegeben. Das hat die ganze Universitätslandschaft bewegt

Und Kruse bringt eine interessante Gruppierung von Internet-Nutzern ins Spiel:

Die „Digital Visitors“ benutzen das Netz, um an Infos zu kommen. Die werden immer versuchen, das Netz in ihren Lesezeichen abzubilden. Die „Digital Residents“ ziehen mit ihrer Identität ins Netz, sie unterscheiden nicht zwischen einem persönlichen und einem Online-Gespräch.

Das spannende Interview im Kurier: Online-Forscher: „Im Internet lesen alle mit“ | kurier.at.





heise online: Politik 2.0 im Twitter-Rausch

26 03 2010

Bundestagsabgeordnete brachen auf dem PolitCamp am gestrigen Samstag in Berlin eine Lanze für die direkte Kommunikation mit ihren „Followern“. „Ich schreibe kaum noch Presseerklärungen“, meinte die stellvertretende Parteivorsitzende der Linken, Halina Wawzyniak. „Ich mache es über Twitter oder einen Blogeintrag.“ Auch Volker Beck, parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion der Grünen, sieht in Diensten wie Twitter die „Chance, auch vorbei an den Monopolen der großen Kanäle Informationen zu verbreiten“. Nebenbei erfahre man beim Zwitschern „viel über Internet und Politik“ und werde mit nützlichen Links versorgt.

viaheise online – Politik 2.0 im Twitter-Rausch.








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