Twitpic: Ein „halber“ Rückzug

11 05 2011

Twitpic will also doch nicht die Fotos seiner User verkaufen. Das zumindest wird im Twitpic-Blog behauptet. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Twitpic versucht sich nun, als Vertretung der Rechte seiner User zu präsentieren: Gerade bei Fotos mit hohem Nachrichtenwert, wie bei Fotos von Flugzeugunglücken, würden Medien die Bilder ohne Zustimmung des Users und ohne zu zahlen weiterverwenden. Das – und nur das – habe man verhindern wollen. Und das sei ja im „Web 2.0“ so üblich.

Diese Darstellung ist falsch. Einer der wesentlichsten Bausteine des „Web 2.0“ ist das Prinzip „creative commons“, also die eingeschränkte Abgabe des Copyrights an Webinhalten zu vom User vordefinierten Bedingungen und im vordefinierten Rahmen. Twitpic ermöglicht seinen Usern keine Definition des Umfangs der Rechteweitergabe. Gleichzeitig wird aber die Einbindung von Bildern von „Twitpic“ auf jeder Homepage unter Rückverweis auf „Twitpic“ erlaubt.

Freilich hat Twitpic recht, dass es bei Web-Konzernen üblich ist, sich die Rechte an den Inhalten seiner Nutzer zu sichern, nach dem bekannten Motto „Data is the next Intel Inside“. Und wer sich die Rechte an den Daten sichert, schafft an.
Your content, your copyrights | TwitPic Blog.

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Zeit: Libyen: Informationsquellen im Netz

23 02 2011

„Die Zeit“ bringt eine Liste interessanter Informationsquellen zu Libyen im Internet.

Blogs zu Libyen

Die Website Help Free Libya fasst bestätigte und unbestätigte Meldungen zusammen. Das Blog Libyafeb17 sammelt neben Nachrichten auch Fotos, Videos und Audios aus Libyen. Das Blog zur libyschen Jugendbewegung Feb 17th berichtet ebenfalls über den Aufstand.

Nachrichtenblogs

Verschiedene große Nachrichtenseiten haben Liveblogs gestartet, die jeden Tag über die aktuellen Entwicklungen berichten. Allen voran der arabische Nachrichtensender Al Jazeera, der eine englische Website und einenglischsprachiges Blog führt. Die britische BBC hat ebenfalls ein Nachrichtenblog, genau wie die britische Zeitung Guardian.

Letztere versucht auch, die Twitter-Nachrichten aus dem Land auf einer Karte zu visualisieren und so einen anderen Zugang zu schaffen.

Libyen: Informationsquellen im Netz | Digital | ZEIT ONLINE.

 

 





Futurezone: Libyen: Karte zeigt Gewalt auf Google Maps

21 02 2011

Eine Karte auf Google Maps zeigt jetzt, an welchen Orten es in Libyen es bereits Todesopfer und Verletzte gegeben hat. Die Quelle hierfür sind „vertrauenswürdige Twitter-Nachrichten“.

Nachdem das Internet in Libyen am Freitag mehrere Stunden lang abgeschaltet war, wurde die Verbindung am Wochenende wiederhergestellt. Seitdem posten zahlreiche Twitter-Nutzer Nachrichten über die aktuellen Vorgänge im Land. Der iranische Twitter-Nutzer mit dem Pseudonym @Arasmus sammelt seither die Nachrichten und ordnet sie auf Google Maps Orten zu.Die Karte zeigt somit, an welchen Orten es bereits zu Todesfällen gekommen ist, wo es Schießereien, Zusammenstöße, oder Verletzte gegeben hat. Die Karte wird derzeit allein von Arasmus auf dem Laufenden gehalten, die Daten werden nicht automatisch eingespielt.

viaLibyen: Karte zeigt Gewalt auf Google Maps – Futurezone.

 

 





Hutter-Blog: Twitternde Politiker in der Schweiz und ihr Einfluss

2 02 2011

Dass aufgrund des Wahljahres 2011 Social Media Profile von Schweizer Politikern wie Pilze aus dem Boden schiessen, dürfte wohl klar sein. Doch gibt es bereits jetzt diverse politisch Aktive, die konstant und über längere Zeit Kanäle wie Twitter oder Facebook als Kommunikations-Medium nutzen. Politnetz.ch, die politisch unabhängige Politik-Plattform der Schweiz, hat diese in ihrer Twitter-Liste @politnetzCH/politiker zusammengefasst und bereits mehrmals in unregelmässigen Abständen ein Ranking dieser anhand des “Klout-Scores” veröffentlicht. Das letzte Ranking wurde im November 2010 veröffentlicht.

viaTwittercharts: twitternde Politiker in der Schweiz und ihr Einfluss über Twitter | Blog zu Social Media und Facebook Marketing.





Tagesschau: Web 2.0 Berichte aus Ägypten #egypt

30 01 2011

Das Internet in Ägypten ist zwar weitgehend blockiert, aber Blogger und Journalisten in vielen Ländern versuchen, über das aktuelle Geschehen in dem Land und die Hintergründe zu den Unruhen in Tunesien, Ägypten und Jemen zu informieren. tagesschau.de hat Blogs und Informationsquellen im Web zusammengestellt.

Informationen in Twitter

Der Kurznachrichtendienst Twitter quillt geradezu über mit Informationen über die Situation in Ägypten und die jüngste Lage in Tunesien. Der Journalist Sultan Al Qassemi, der als Kolumnist auch für die englischsprachige Zeitung „The National“ in den Vereinigten Arabischen Emiraten schreibt, veröffentlicht teils im Minutentakt neue Informationen. Er bezieht sich oftmals auf Informationen arabischsprachiger Medien und bietet so mit seinen Twitter-Meldungen eine gute Zusammenfassung auf Englisch.

Blogs

Auch zahlreiche Blogger befassen sich mit der Entwicklung in Ägypten, den Golfstaaten und Maghreb. Gute Analysen bieten die Wissenschaftler Marc Lynch, Amjad Atallah und Daniel Levy von der George Washington Universität in Ashington D.C. und der New America Foundation mit ihrem „Middle East Channel“. Sie bezeichnen sich selbst als unparteiisch und sind ausgewiesene Experten der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Region. Die US-amerikanische „New America Foundation“ versteht sich als unabhängige Denkfabrik.

viaLinksammlung: Berichte aus den Unruhegebieten | tagesschau.de.





22% der Amerikaner nutzen Soziale Netzwerke für politisches Engagement

29 01 2011

Eben erschien eine Studie von PEW Internet, die aufzeigt, wie sich die US-amerikanischen Bürger im Jahr 2010  via Social Media mit Politik, Wahlen und Wahlkämpfen beschäftigt haben: “22% of online Americans used social networking or Twitter for politics in 2010 campaign“.

Von diesem 22% sind etwa 2% Twitternutzer, befragt wurden Erwachsene älter als 18 Jahre. Die Anhänger von Republikanern und Demokraten sind in etwa gleich aktiv, Anhänger der Tea Party Bewegung dagegen überdurchschnittlich Social Media affin.

Und wie nutzen die “political social media user” das Netz?

Sie entdecken z.B., was ihre Freunde wählen, informieren sich, beteiligen sich aktiv am Informationsaustausch, befreunden sich mit einem Kandidaten oder einer entsprechenden Gruppe oder gründen gar eigenen Gruppen.

Alles in allem haben sich 35% der US Amerikaner, die Social Media nutzen, so politisch engagiert – also mehr als ein Drittel. Gemäss Pew Internet sind Dreiviertel der Amerikaner Online und 61% der Onliner nutzen Social Media – also insgesamt ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung, der sich via Social Media sich aktiv um Politik kümmert. Dabei sind vor allem die jüngeren (18-29 Jahre) aktiv:

Die Nutzungsart differiert in den Altersgruppen durchaus: Währen die Jungen (18-29) vor allem wissen wollen, was ihre Freunde wählen, interessieren sich die Älteren (50+) vor allem für Informationen.

viaFHS eSociety Blog » Studie: 22% der US-Amerikaner nutzen Social Media für politisches Engagement.

Für welche politischen Zwecke nutzen User soziale Netzwerke? (Quelle: PEW)

Für welche politischen Zwecke nutzen User soziale Netzwerke? (Quelle: PEW)





Web 2.0 Pleite von #imzentrum

24 01 2011

Noch am Sonntag haben wir vom „Web 2.0“-Start von „Im Zentrum“ berichtet. Doch den hat der ORF gründlich verpatzt. Weder Tweets noch Facebook-Kommentare wurden eingebunden. Auch eigene Tweets oder Facebook-Meldungen der “Im Zentrum”-Redaktion hat es kaum gegeben. Die versprochene Einbindung des Publikums im ORF-Zentrum erfolgte lediglich durch koordinierte Claqueurs-Aktivitäten.

Weitere Infos auf loub.at: Im Zentrum 1.0 – öffentlichrechtlicher Dilletantismus im social web #imzentrum | Loub 2.0.

Screenshot der ORF-TVThek während "Im Zentrum"

Screenshot der ORF-TVThek während "Im Zentrum"








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