22% der Amerikaner nutzen Soziale Netzwerke für politisches Engagement

29 01 2011

Eben erschien eine Studie von PEW Internet, die aufzeigt, wie sich die US-amerikanischen Bürger im Jahr 2010  via Social Media mit Politik, Wahlen und Wahlkämpfen beschäftigt haben: “22% of online Americans used social networking or Twitter for politics in 2010 campaign“.

Von diesem 22% sind etwa 2% Twitternutzer, befragt wurden Erwachsene älter als 18 Jahre. Die Anhänger von Republikanern und Demokraten sind in etwa gleich aktiv, Anhänger der Tea Party Bewegung dagegen überdurchschnittlich Social Media affin.

Und wie nutzen die “political social media user” das Netz?

Sie entdecken z.B., was ihre Freunde wählen, informieren sich, beteiligen sich aktiv am Informationsaustausch, befreunden sich mit einem Kandidaten oder einer entsprechenden Gruppe oder gründen gar eigenen Gruppen.

Alles in allem haben sich 35% der US Amerikaner, die Social Media nutzen, so politisch engagiert – also mehr als ein Drittel. Gemäss Pew Internet sind Dreiviertel der Amerikaner Online und 61% der Onliner nutzen Social Media – also insgesamt ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung, der sich via Social Media sich aktiv um Politik kümmert. Dabei sind vor allem die jüngeren (18-29 Jahre) aktiv:

Die Nutzungsart differiert in den Altersgruppen durchaus: Währen die Jungen (18-29) vor allem wissen wollen, was ihre Freunde wählen, interessieren sich die Älteren (50+) vor allem für Informationen.

viaFHS eSociety Blog » Studie: 22% der US-Amerikaner nutzen Social Media für politisches Engagement.

Für welche politischen Zwecke nutzen User soziale Netzwerke? (Quelle: PEW)

Für welche politischen Zwecke nutzen User soziale Netzwerke? (Quelle: PEW)

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Facebook Backstage

5 06 2010

Der „Kurier“ bringt in seiner Samstags-Ausgabe einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der Facebook-Zentrale in Palo Alto.

„Die Mitarbeiter können selbst aussuchen, ob sie auf Mac oder auf PC arbeiten“, sagt Facebook-Manager Mark Kinsey. „Die Systemtechniker setzen eher auf Windows, die Leute, die die Seite designen, sind eher auf Apple.“ Verköstigt werden sie drei Mal täglich in der hauseigenen Kantine, in Pausen darf man hinter dem Haus Basketball spielen oder bei Schönwetter auf dem Flachdach grillen.

Der Arbeitstag beginnt für die meisten schon im Bus. Wie auch Google holt Facebook viele seiner Mitarbeiter mit Shuttlebussen in San Francisco ab und chauffiert sie ins 55 Kilometer entfernte Palo Alto. Die Mercedes-Transporter mit verspiegelten Scheiben und Ledergarnitur waren eine Zeit lang mit WLAN-Internet ausgerüstet. Weil aber nicht nur die Facebook-Mitarbeiter, sondern auch Fremde auf der Autobahn gratis mitsurften, ist man auf UMTS-Handy-Modems umgestiegen.

viaReportage aus dem Herzen von Facebook | kurier.at.





Learning from Obama

25 03 2010

Learning  from Obama: Lessons for Online Communicators in 2009 and Beyond

Heute eine kurze e-book-Empfehlung: Auch wenn Obama nach seiner Wahl auf ganzer Linie enttäuscht hat, gilt sein Online-Wahlkampf heute noch als Vorbild für politisches Webcampaigning. Obama hat geschafft, was den meisten seiner Kollegen bis heute nicht gelingt: Er hat die ultimative Web 2.0-Kompetenz verkörpert, nie ohne seinen Blackberry unterwegs, ständig bei Twitter aktiv. Das beides eine dicke, fette PR-Lüge war, hat sich erst nach der Inauguration herausgestellt – war da aber auch schon egal. Obama und sein Team haben aber auch wie niemand zuvor alle Kanäle des Web 2.0 zu nahezu perfekter Vermarktung unter dem Label „Userbeteiligung“ für seine PR genutzt. Was können wir aus dieser Kampagne lernen? Wie waren die Aktivitäten aufgebaut? Wie hat Obamas Team derartige Unmengen von Freiwilligen aufgetrieben?

Antworten darauf liefert das (englischsprachige) ebook, zum Online-Durchblättern und als ebook:

www.epolitics.com/learning-from-obama








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