Zeit: Libyen: Informationsquellen im Netz

23 02 2011

„Die Zeit“ bringt eine Liste interessanter Informationsquellen zu Libyen im Internet.

Blogs zu Libyen

Die Website Help Free Libya fasst bestätigte und unbestätigte Meldungen zusammen. Das Blog Libyafeb17 sammelt neben Nachrichten auch Fotos, Videos und Audios aus Libyen. Das Blog zur libyschen Jugendbewegung Feb 17th berichtet ebenfalls über den Aufstand.

Nachrichtenblogs

Verschiedene große Nachrichtenseiten haben Liveblogs gestartet, die jeden Tag über die aktuellen Entwicklungen berichten. Allen voran der arabische Nachrichtensender Al Jazeera, der eine englische Website und einenglischsprachiges Blog führt. Die britische BBC hat ebenfalls ein Nachrichtenblog, genau wie die britische Zeitung Guardian.

Letztere versucht auch, die Twitter-Nachrichten aus dem Land auf einer Karte zu visualisieren und so einen anderen Zugang zu schaffen.

Libyen: Informationsquellen im Netz | Digital | ZEIT ONLINE.

 

 

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Futurezone: Libyen: Karte zeigt Gewalt auf Google Maps

21 02 2011

Eine Karte auf Google Maps zeigt jetzt, an welchen Orten es in Libyen es bereits Todesopfer und Verletzte gegeben hat. Die Quelle hierfür sind „vertrauenswürdige Twitter-Nachrichten“.

Nachdem das Internet in Libyen am Freitag mehrere Stunden lang abgeschaltet war, wurde die Verbindung am Wochenende wiederhergestellt. Seitdem posten zahlreiche Twitter-Nutzer Nachrichten über die aktuellen Vorgänge im Land. Der iranische Twitter-Nutzer mit dem Pseudonym @Arasmus sammelt seither die Nachrichten und ordnet sie auf Google Maps Orten zu.Die Karte zeigt somit, an welchen Orten es bereits zu Todesfällen gekommen ist, wo es Schießereien, Zusammenstöße, oder Verletzte gegeben hat. Die Karte wird derzeit allein von Arasmus auf dem Laufenden gehalten, die Daten werden nicht automatisch eingespielt.

viaLibyen: Karte zeigt Gewalt auf Google Maps – Futurezone.

 

 





Tagesschau: Web 2.0 Berichte aus Ägypten #egypt

30 01 2011

Das Internet in Ägypten ist zwar weitgehend blockiert, aber Blogger und Journalisten in vielen Ländern versuchen, über das aktuelle Geschehen in dem Land und die Hintergründe zu den Unruhen in Tunesien, Ägypten und Jemen zu informieren. tagesschau.de hat Blogs und Informationsquellen im Web zusammengestellt.

Informationen in Twitter

Der Kurznachrichtendienst Twitter quillt geradezu über mit Informationen über die Situation in Ägypten und die jüngste Lage in Tunesien. Der Journalist Sultan Al Qassemi, der als Kolumnist auch für die englischsprachige Zeitung „The National“ in den Vereinigten Arabischen Emiraten schreibt, veröffentlicht teils im Minutentakt neue Informationen. Er bezieht sich oftmals auf Informationen arabischsprachiger Medien und bietet so mit seinen Twitter-Meldungen eine gute Zusammenfassung auf Englisch.

Blogs

Auch zahlreiche Blogger befassen sich mit der Entwicklung in Ägypten, den Golfstaaten und Maghreb. Gute Analysen bieten die Wissenschaftler Marc Lynch, Amjad Atallah und Daniel Levy von der George Washington Universität in Ashington D.C. und der New America Foundation mit ihrem „Middle East Channel“. Sie bezeichnen sich selbst als unparteiisch und sind ausgewiesene Experten der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Region. Die US-amerikanische „New America Foundation“ versteht sich als unabhängige Denkfabrik.

viaLinksammlung: Berichte aus den Unruhegebieten | tagesschau.de.





22% der Amerikaner nutzen Soziale Netzwerke für politisches Engagement

29 01 2011

Eben erschien eine Studie von PEW Internet, die aufzeigt, wie sich die US-amerikanischen Bürger im Jahr 2010  via Social Media mit Politik, Wahlen und Wahlkämpfen beschäftigt haben: “22% of online Americans used social networking or Twitter for politics in 2010 campaign“.

Von diesem 22% sind etwa 2% Twitternutzer, befragt wurden Erwachsene älter als 18 Jahre. Die Anhänger von Republikanern und Demokraten sind in etwa gleich aktiv, Anhänger der Tea Party Bewegung dagegen überdurchschnittlich Social Media affin.

Und wie nutzen die “political social media user” das Netz?

Sie entdecken z.B., was ihre Freunde wählen, informieren sich, beteiligen sich aktiv am Informationsaustausch, befreunden sich mit einem Kandidaten oder einer entsprechenden Gruppe oder gründen gar eigenen Gruppen.

Alles in allem haben sich 35% der US Amerikaner, die Social Media nutzen, so politisch engagiert – also mehr als ein Drittel. Gemäss Pew Internet sind Dreiviertel der Amerikaner Online und 61% der Onliner nutzen Social Media – also insgesamt ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung, der sich via Social Media sich aktiv um Politik kümmert. Dabei sind vor allem die jüngeren (18-29 Jahre) aktiv:

Die Nutzungsart differiert in den Altersgruppen durchaus: Währen die Jungen (18-29) vor allem wissen wollen, was ihre Freunde wählen, interessieren sich die Älteren (50+) vor allem für Informationen.

viaFHS eSociety Blog » Studie: 22% der US-Amerikaner nutzen Social Media für politisches Engagement.

Für welche politischen Zwecke nutzen User soziale Netzwerke? (Quelle: PEW)

Für welche politischen Zwecke nutzen User soziale Netzwerke? (Quelle: PEW)





Die Schweizer „Ausschaffungsinitiative“ aus Social Media Sicht

8 11 2010

Am 28. November stimmen die  Schweizer unter anderem über die Volksinitiative „für die Ausschaffung krimineller Ausländer“ und den direkten Gegenvorschlag ab. Eine spannende Analyse der Begleitung in „social media“ liefert Claudio Sprenger im Blog von Thomas Hutter.

Über klassische Kanäle wurde der Abstimmungskampf schon lange lanciert. Die digitalen Kommunikationsmittel werden im Gegensatz dazu noch vorsichtig eingesetzt. Anders als bei der letztjährigen Debatte ist der Ton jedoch anständig und die meisten Diskussionen werden auf einer sachlichen Ebene geführt.

Deutlich erkennbar wird die fehlende Aktivität der Befürworter des Gegenvorschlag. Auf Politnetz.ch sowie auf Facebook und Twitter agieren sie als Randerscheinung. Diskussionen entstehen rein zwischen Gegnern und Befürwortern der Initiative. Scheinbar unterschätzt das Komitee “JA zum direkten Gegenvorschlag” unter Führung der FDP den Einfluss und die Möglichkeiten, welche die digitalen Medien – allen voran Facebook – bieten.

viaPolitik 2.0: Die Schweizer «Ausschaffungsinitiative» aus Social Media Sicht | Blog zu Social Media, Facebook, Twitter, SEO, SEM, SEA.





Bürgerbeteiligung 2.0

10 06 2010

Von vielen Politikern wird Bürgerbeteiligung als mühsames Hemmnis für unpopuläre Entscheidungen betrachtet. Noch viel schlimmer ist die Meinung über die „Protestkultur“ im Internet. Die praktisch aus dem Nichts entstehenden Gegenbewegungen im Web haben mit medialer Kampagnisierung schon viel zu Wege gebracht. Doch richtig eingesetzt bringt „Bürgerbeteiligung 2.0“ auch viele Vorteile, wie die „Zeit“ berichtet:

Überall dort, wo über den gesamten Prozess hin mit offenen Karten gespielt wird, wächst dem Verfahren eine Legitimität zu, die es durchsetzungsfähig macht – wenn die Bürger mitreden dürfen und relevante Einwände erkennbar gehört werden. Und wenn man sie nicht überfordert und die Aufgaben so aufteilt, dass einzelne Nutzer das Projekt mit einem kleinen Beitrag vorantreiben können. Beispielsweise indem sie darüber nachdenken, ob ein Feuerwehrauto nötig oder verzichtbar ist, ohne gleich auch noch die mögliche Gewerbesteuererhöhung reflektieren zu müssen.

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Im „Zeit“-Artikel werden drei höchst erfolgreiche Projekte präsentiert – von der Platzgestaltung über Budgeteinsparungen bis zu Verwaltungsanliegen. Natürlich: Es ist nicht die perfekte Demokratie, die sich hier wieder findet:

Natürlich darf man Teilhabeverfahren im Netz nicht mit Demokratie verwechseln. Sie erreichen immer nur eine relativ kleine Gruppe von Bürgern. Ob deren Vorschläge später Realität werden, darüber müssen ohnehin gewählte Repräsentanten entscheiden.

Doch richtig eingesetzt bringt Bürgerbeteiligung 2.0 ganz konkrete, praktische Vorteile für Politik und Demokratie. Und wenn wir aus positiven Beispielen lernen, können wir auch davon profitieren.

viaPolitik im Netz: Wenn User mitregieren – Seite 3 | Digital | ZEIT ONLINE.





Facebook Backstage

5 06 2010

Der „Kurier“ bringt in seiner Samstags-Ausgabe einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der Facebook-Zentrale in Palo Alto.

„Die Mitarbeiter können selbst aussuchen, ob sie auf Mac oder auf PC arbeiten“, sagt Facebook-Manager Mark Kinsey. „Die Systemtechniker setzen eher auf Windows, die Leute, die die Seite designen, sind eher auf Apple.“ Verköstigt werden sie drei Mal täglich in der hauseigenen Kantine, in Pausen darf man hinter dem Haus Basketball spielen oder bei Schönwetter auf dem Flachdach grillen.

Der Arbeitstag beginnt für die meisten schon im Bus. Wie auch Google holt Facebook viele seiner Mitarbeiter mit Shuttlebussen in San Francisco ab und chauffiert sie ins 55 Kilometer entfernte Palo Alto. Die Mercedes-Transporter mit verspiegelten Scheiben und Ledergarnitur waren eine Zeit lang mit WLAN-Internet ausgerüstet. Weil aber nicht nur die Facebook-Mitarbeiter, sondern auch Fremde auf der Autobahn gratis mitsurften, ist man auf UMTS-Handy-Modems umgestiegen.

viaReportage aus dem Herzen von Facebook | kurier.at.








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