Hutter-Blog: Anzahl der Facebook-Fans NICHT entscheidend?

16 06 2011

Wer kennt die Frage nicht: Wieviel Fans hat Deine Facebook-Seite? Freunde, Mitbewerber und Medien messen den Erfolg einer Seite praktisch ausschließlich an der Anzahl ihrer Fans. Doch diese Wertung ist zu hinterfragen.

Denn es bleiben zahlreiche Fragen: Werden Status-Updates der Seite überhaupt in den wichtigsten Meldungen angezeigt? Wird die Seite ausgeblendet? Werden Informationen weiterverbreitet?

Thomas Hutter liefert eine sehr interessante Auswertung und präsentiert in seinem Blog interessante Studien. Doch bei allen Absagen an die Quantität der Fans zugunsten der Qualität: Solange die Medien das nicht verstanden haben, wird das Fan-Sammeln immer noch zum politischen Tagesgeschäft auf Facebook gehören müssen. Denn Journalisten werden in ihren Berichten auch weiter den Erfolg einer Seite an der Anzahl ihrer Fans messen. Und massenmediale Berichte haben meist immer noch mehr Leser als die durchschnittlichen politischen Facebook-Seiten.

Informationen in Hutters Blog: Facebook: Warum die Anzahl der Fans nicht entscheidend ist | Blog zu Social Media und Facebook Marketing.

 

 





FT: Studie zum Nutzerverhalten: Facebook treibt Leser auf Websites

10 05 2011

Auch wenn der Anteil im Vergleich zum Marktführer Google noch gering ist: Das Netzwerk führt immer mehr Leser zu Texten im Netz. Vor allem wegen der 500 Millionen Profile wird Facebook damit für Medienunternehmen richtig wichtig.Das Online-Netzwerk Facebook beeinflusst zunehmend, welche Nachrichten im Internet gelesen werden. Das ist eines der Ergebnisse einer neuen Untersuchung des Forschungsinstituts Pew. Der wachsende Einfluss beruht vor allem darauf, dass Nutzer von Online-Netzwerken ihre Freunde auf bestimmte Artikel hinweisen.Facebook war der Studie zufolge für drei Prozent der Besuche auf 21 wichtigen Nachrichten-Websites in den USA verantwortlich, die für die Untersuchung Einblick in die Daten ihrer Nutzer gaben. Das teilte die Koautorin der Studie, Amy Mitchell, mit. Bei fünf der Online-Portale kamen sogar sechs bis acht Prozent des Traffics von Facebook.

Weitere Infos via Studie zum Nutzerverhalten: Facebook treibt Leser auf Websites | FTD.de.





Facebook-Biz: 44% der Facebook Nutzer klicken bei zu vielen Postings “Gefällt mir nicht mehr”

15 02 2011

Sind Gewinnspiele, Rabatte und Entertainment Gründe dafür Fan eines Unternehmens auf Facebook zu werden, stechen bei den Gründen für “Gefällt mir nicht mehr” zu Klicken zwei Punkte besonders hervor.

Das Thema “Anzahl der Beiträge” auf einer Facebook Seite war schon öfters Thema bei uns im Blog und sollte von jedem Marketingverantwortlichen nicht unterschätzt werden. Exact Target und CoTweet haben Facebook Nutzer befragt, warum ihnen Marken & Unternehmen “nicht mehr Gefallen” und mit 44 % wurde am häufigsten die Anzahl der Beiträge als Grund genannt. Dies kommt nicht ganz überraschend, da Facebook immer noch hauptsächlich für die private Kommunikation genutzt wird. Veröffentlicht eine Marke zu viele Beiträge und überschwemmt damit den Newsfeed der Nutzer, zögern diese nicht lange und verbergen entweder die Seite, oder klicken “Gefällt mir nicht mehr”.

Doch nicht nur die Anzahl der Postings ist entscheidend, sondern auch der Inhalt und der Aufbau. 43 % der Befragten sagten, dass auf ihrer Pinnwand zu viele Marketing-Beiträge aufgetaucht sind und sie deswegen “Gefällt mir nicht mehr” geklickt haben.

via44% der Facebook Nutzer klicken bei zu vielen Postings “Gefällt mir nicht mehr”.

 

 





Manche mögen´s weiß #grassermovies #crowdsourcing

14 01 2011

#grassermovies (in cooperation with @miss__lisa) #fb on TwitpicEs war eindeutig DER Hashtag zum Follow-Friday: #grassermovies. Selten war die Twittercommunity so kreativ, wie heute. Thomas Mohr von Sat1 hat mit seinem Tweet kurz vor Mitternacht eine wahre Twitterlawine ausgelöst (davor gab´s allerdings auch schon einiges unter Hashtag #KHGaufDVD). Wer findet die Filme, die am besten zu KHG passen? Wer textet sie am virtuosesten um? Und wer macht die besten Filmplakate? Nur ein paar Beispiele:

  • Die fabelhafte Welt der Amnesie
  • Die supernackte Kanone
  • Karl-Heinz Bond – Das Geld ist nie genug
  • Innocence-Day
  • Liebling, ich habe die Anleger geschröpft
  • Grassablanka
  • Saving Private Stiftung
  • The Big Swarowski
  • Karlheinz – Frisch verföhnt.

Die Liste könnte wohl endlos fortgesetzt werden, eine ersten Überblick im Anhang (Danke @MarleneAlten). Interessante Beiträge dazu gibt´s z.B. im Standard und bei Georg Holzer. Der Erfolg von #grassermovies lässt sich übrigens auch daran messen, wie oft hier miteinander kommuniziert und nicht einfach frontal gepostet wurde: 30% aller Tweets sind Replies oder Mentions (bzw. Retweets) (Statistik).

Ein Paradebeispiel für die Nutzung der Kreativität der „Masse“ (auch wenn ich die Twittergemeinde schon als etwas elitärere „Crowd“ sehen würde). Und auf jeden Fall sicher noch oft ein „best practice“-Exempel in den kommenden Seminaren.

  • 9 1/2 Millionen
  • A Beautiful Meineid
  • A Beautiful Meinl
  • A Little Trip to Häfn
  • About a Toyboy
  • Akte? Nix! – Die unheimlichen Fälle des KHG
  • Aktenzeichen KHG ungelöst
  • Austria’s Next Tophäftling
  • Austrian Beauty
  • Austrian History X
  • Bad Men Talking
  • Besuch der kristallenen Dame
  • Blau-schwarze Geschichten
  • Braindead
  • Bube, Dame, König, Grasser
  • Burn after Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?
  • Buwog gegen die Wand
  • Buwog Millionaire
  • Catch me if you can
  • Den Rest des Beitrags lesen »




Politik 2.0. – Mehr als nur Obama #rezension ****

16 12 2010

„Politik 2.0“ ist für viele das Schlagwort des Jahres. Nachdem die Politische Akademie ein Handbuch unter diesem Titel herausgebracht hat und die gleichnamige Facebook-Seite und das Blog „Politik 2.0“ sich großer Beliebtheit erfreuen, ist nun auch im „Czernin-Verlag“ ein Buch mit dem gleichnamigen Titel erschienen. Im Unterschied zum Skriptum der Politischen Akademie geht es hier allerdings weniger um konkrete Handlungsanweisen und Tipps, sondern viel mehr um eine Analyse vergangener politischer Aktivitäten im Web 2.0 – in Österreich und international. Dabei werden ebenso Positiv- wie Negativbeispiele gebracht und ihr Erfolg oder Misserfolg analysiert – mit durchaus spannenden Ergebnissen für die heimische Politik. Die Rezension von Gerhard W. Loub ist nun bei der Politischen Akademie erschienen:





Homepage oder Facebook-Seite?

23 11 2010

Facebook OpenGraphViele Firmen gehen derzeit dazu über, ihre traditionelle Internet-Präsenz durch eine Facebook-Seite zu ersetzen. Die Folgen sind umstritten. Was für die einen als Beweis für Modernität und Aufgeschlossenheit gilt, ist für die anderen der totale Untergang. die bisher umfassendste Analyse liefert Thomas Hutter in seinem Blog und kommt zum Schluss:

Soziale Netzwerke bieten sehr viele hervorragende Möglichkeiten, nicht überall macht aber der Einsatz Sinn. Eine sinnvolle und sich optimal ergänzende Zusammenarbeit, bzw. aufeinander abgestimmter Einsatz von bestehendem Web 1.0 und Web 2.0 sind zukünftig mit Sicherheit der richtige Weg. Das Eine zu Gunsten des Anderen zu vernachlässigen ist mit Sicherheit der falsche Weg und zum Scheitern verurteilt. Wichtig ist, dass jeder zur Verfügung stehende Kanal optimal mit den für den Kanal optimalen Funktionen und Einsatzmöglichkeiten genutzt wird. Können die unterschiedliche Kanäle optimal aufeinander abgestimmt und verknüpft werden, dürfte das optimale Resultat erzielt werden können.

Der Schluss ist also klar: Es ist keine Frage: Homepage oder Facebook-Seite. Wir brauchen beides nebeneinander.

viaHutter-Blog zu Social Media und Facebook-Marketing





Pleite 2.0?

29 04 2010

"Vielleicht rudert man da einfach wieder ein bisschen ­zurück": Thilo von Pape (Foto: privat) Im Interview mit dem „Freitag“ zieht der deutsche Kommunikationswissenschaftler Thilo von Pape eine überaus desaströse Bilanz deutscher Politikaktivitäten im Internet. Er betont, dass sich US-Modelle nicht einfach auf die deutsche Mentalität übertragen lassen. Kritik kommt daran, dass Politiker im Internet präsentieren statt interagieren wollen. Mit seinem Appell, Wahlprogramme per Wiki erstellen zu lassen, spricht er sich aber zugleich für eine Beliebigkeit politischer Werte aus. Und ob eine seriösere Präsentation politischer Inhalte im Web tatsächlich dem Geschmack der heutigen Webuser entsprechen n würde sei einmal dahingestellt.

via„Man muss seine Energie nicht in Twitter stecken“ — Der Freitag.





Social Media: 20 Tipps aus den USA

17 04 2010

Es ist eine FaustregelSocial Icons  Image: Technik-/Web-Trends aus den USA erreichen uns meist mit mehrjähriger Verspätung. Eine Beobachtung der amerikanischen Entwicklung kann uns so in vielen Fällen einen entscheidenden Startvorteil bringen. Viele Fehler, die wir erst machen, haben die USA schon hinter sich, viele Ideen bereits ausprobiert. Und so bringt „Mashable“ zum Wochenende einen ganz interessanten Überblick mit wichtigen Tipps für den Umgang mit dem Web 2.0 (Englischkenntnisse natürlich Voraussetzung):

# Why Banning Social Media Often Backfires

Whether in schools, the workplace, or by governmental decree, the effects of banning social media are usually the same — people work extra hard to get around it, and often succeed. This post discusses why resources are better spent fostering constructive social network use.

# HOW TO: Prevent and Report Online Stalking

When so much of our day-to-day lives are lived online, the threat of online stalking is an important concern. Here are some easy ways to prevent it from happening, and to report it if you feel you may be a victim.

# 5 Ways to Reduce Social Media Distractions and Be More Productive

Even the casual social media user lives in a world of constant inbox and feed bombardment. Here are some tips on avoiding the “reactionary” workflow, and taking charge of your social productivity.

# HOW TO: Maximize Your Content’s Reach on the Social Web

For online publishers, it’s no longer a one-destination world. To compete on the social web, content producers need to target their audience’s streams across a variety of networks. This post outlines some important strategies.

# HOW TO: Boost Your SEO with a YouTube Channel

While many still focus on the content of their websites, YouTube is an excellent way to push your brand to the top of search results. Check out these tips for maximizing video SEO and driving traffic from your YouTube channel.

via20 Essential Social Media Resources You May Have Missed.





Learning from Obama

25 03 2010

Learning  from Obama: Lessons for Online Communicators in 2009 and Beyond

Heute eine kurze e-book-Empfehlung: Auch wenn Obama nach seiner Wahl auf ganzer Linie enttäuscht hat, gilt sein Online-Wahlkampf heute noch als Vorbild für politisches Webcampaigning. Obama hat geschafft, was den meisten seiner Kollegen bis heute nicht gelingt: Er hat die ultimative Web 2.0-Kompetenz verkörpert, nie ohne seinen Blackberry unterwegs, ständig bei Twitter aktiv. Das beides eine dicke, fette PR-Lüge war, hat sich erst nach der Inauguration herausgestellt – war da aber auch schon egal. Obama und sein Team haben aber auch wie niemand zuvor alle Kanäle des Web 2.0 zu nahezu perfekter Vermarktung unter dem Label „Userbeteiligung“ für seine PR genutzt. Was können wir aus dieser Kampagne lernen? Wie waren die Aktivitäten aufgebaut? Wie hat Obamas Team derartige Unmengen von Freiwilligen aufgetrieben?

Antworten darauf liefert das (englischsprachige) ebook, zum Online-Durchblättern und als ebook:

www.epolitics.com/learning-from-obama





Social Media – mehr als nur Reichweite

23 03 2010

Meta Communication hat in einer Studie die Präsenz österreichischer Großunternehmen in sozialen Medien untersucht. Das Ergebnis überrascht wenig. Bild 2

Doch was sind diese Reichweiten? Laut Mag. Helga Eder von Meta Communications:

  1. Summe aller Fans auf Facebook sowie der Fans bzw. Mitarbeitergruppen auf StudiVZ/MeinVZ
  2. Summe aller Mitglieder der jeweiligen Firmengruppen auf XING
  3. Summe aller Follower der firmeneigenen Profile auf Twitter
  4. Summe aller Views/Uploads der Youtube-Videos, die Unternehmens-Channels zuzuordnen sind. Von Privatiers hochgeladene Videos wurden nicht berücksichtigt.

Doch ist eine derartige quantitative Analyse wirklich aussagekräftig? Ed Wohlfahrt betont:

Was jedoch offen bleibt, ist die Frage, warum die Fokussierung auf Reichweite, wie sie die Grundlage dieser Ausarbeitung ist, wesentlich zu kurz greift? Ich glaube nämlich, dass sich am Stand der Dinge – der Titel des Horizont-Artikels lautete übrigens nochmal „Social-Media hinkt in Österreich hinterher“ – nicht wesentlich verändern wird, wenn in der Messung Sozialer Medien quantiative Methoden wie eben die Reichweite weiterhin dominieren werden. Bekanntlich sagt die Reichweite vergleichsweise wenig.

via Ed Wohlfahrt: Social Media in Österreich – eine quantitative Bestandsaufnahme.

Abgesehen davon: Besteht das „Web 2.0“ denn wirklich nur aus Facebook, VZ, Xing und YouTube?

Und ein grundlegendes Unverständnis des Begriffs „Web 2.0“ liegt der ganzen Diskussion ebenfalls zugrunde: Miteinberechnet werden lediglich die offiziellen Präsenzen der jeweiligen Unternehmen. Doch gerade diese offiziellen Präsenzen sind für den Erfolg oder Misserfolg im „Web 2.0“ nur minder relevant. Es geht um ein Gesamtkonzept, es geht darum, wie das Produkt etwa von Usern oder in anderen Gruppen, auf anderen Facebook-Seiten kommuniziert wird. Der berühmte „Coke&Menthos“ Versuch etwa hat für wesentlich mehr Aufsehen gesorgt als alle anderen offiziellen Menthos-Aktivitäten der letzten Jahre.

Und für die Politik ist diese Bedeutung noch drastischer. Während Parteiseiten in Österreich zwischen 1.000 und 3.000 Fans haben, hatten allein die zwei wichtigsten Pro- und Contra-„Uni Brennt“ (AudiMax-Besetzungs) Seiten zusammen über 60.000 Fans.

Wer das Web 2.0 immer noch als Frontalpräsentation auf zentralen Plattformen betrachtet, hat schon verloren. Nur, wer gemeinsam mit den Nutzern auf einer Ebene – aber mit klaren Zielvorstellungen – agiert, hat heute im Web eine Chance.








%d Bloggern gefällt das: