YouTube NEU: Das Video-Facebook

2 12 2011

YouTube hat in der Nacht auf heute ein radikales Redesign gestartet. Während man bei YouTube beteuert, den User dabei ins Zentrum des Redesigns zu stellen, geht es in Wirklichkeit um prominentere Werbung und die Fokussierung der YouTube-Homepage als Soziales Netzwerk.

Die neue Startseite, die YouTube nun voll ins Google-Design integriert, setzt den Verschmelzungsprozess mit Google+ fort. Daneben wird eine Verknüpfung mit Facebook und Twitter angebunden. Die Startseite, die sich nun als Feed präsentiert, wird nun vom Menü links dominiert, das einen massiveren Schwerpunkt auf Werbemöglichkeiten für YouTube-Videos und -Kanäle setzt. Das Hinzufügen (Abonnieren) von Kanälen wird erleichtert.

Auch die YouTube-Kanäle wurden redesignt – derzeit ist die Umstellung aber noch freiwillig. Auch hier wird von Mosaik-Darstellung auf Feed-Darstellung umgestellt. Das Hinzufügen eines „angesagten Videos“ als Startvideo sowie favorisierter Playlisten auf der Startseite wird massiv vereinfacht. Ebenfalls leicht ist es nun, empfohlene Kanäle auf der Startseite hinzuzufügen, womit einmal mehr der Werbe- und Vernetzungscharakter in den Vordergrund gestellt wird.

Das neue YouTube-Redesign ist das radikalste seit Bestehen der Plattform. Ob das freilich bei allen Usern gut ankommen wird ist eine andere Frage.

YouTube NEU





Facebook-Offliner: Neuer digital Divide?

1 12 2011

Marketagent hat laut ORF Nicht-Facebook-User nach den Gründen für ihre Absenz befragt. Das Ergebnis ist klar: 70 Prozent halten die Plattform schlicht für „unnütz“, 67 Prozent wollen keine persönlichen Details im Web bekannt geben.

Laut ORF meint Marketagent-Geschäftsführer Thomas Schwabl: „er typische Nicht-Facebooker in Österreich ist weder digitaler Außenseiter, der noch nicht fest im Sattel des Internets sitzt, noch gesellschaftlicher Einsiedler oder Hinterwäldler, der mit der Plattform nichts anfangen kann, sondern jemand, der nicht gewillt ist, persönliche Inhalte im Netz zu teilen.“

Nun ist es unbestreitbar, dass sich viele Facebook-Verweigerer ganz bewusst gegen die Nutzung von Facebook entscheiden. Klar ist aber auch: Es ist ein bewusstes Abschneiden von Teilen der Kommunikation und Information. Der Facebook-Verweigerer mag kein gesellschaftlicher Einsiedler sein, er ist aber jedenfalls ein digitaler Außenseiter, denn er schneidet sich bewusst selbst vom Kommunikationsfluss ab.

Ob das positiv oder negativ ist – darüber mag man durchaus streiten. Genauso, wie man darüber diskutieren kann, ob Fernseh- oder Zeitungsverzicht sinnvoll ist. Wer auf Facebook verzichtet, verliert Information und Kommunikationsmöglichkeiten – gewinnt aber dafür Privatsphäre und mehr Kontrolle über seine Daten. Ob´s das wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.





USA: Facebook bekommt rigide Datenschutzauflagen | Futurezone

29 11 2011

Wie „Futurezone“ meldet, bekommt Facebook nun strikte Datenschutzauflagen. Eine Vereinbarung mit der US-Handelskommission FTC sieht vor, dass Facebook in den kommenden 20 Jahren seine Datenschutz-Richtlinien regelmäßig von externen Prüfern inspizieren lassen muss. Und noch wichtiger: Privatsphäre-Einstellungen der User dürfen nicht ohne deren Zustimmung geändert werden.

Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Denn Facebook hat schon öfter die Privatsphäre-Einstellungen seiner Nutzer geändert, ohne diese auch nur zu informieren. Und wenn dann etwa veröffentlicht wird, was der User sonst gerade so im Web macht – ohne ihn am Ende vorher zu fragen – wird das Vorgehen echt gefährlich.

Fraglich ist freilich, ob die neuen Auflagen reichen werden – oder ob – gerade in der EU – hier nicht viel weitreichendere Bestimmungen für den Umgang mit Userdaten kommen müssen. Denn Facebook als „Stasi auf freiwilliger Basis“ mag ein nicht ganz ernst gemeinter Witz von Niavarani sein. Wenn Mark Zuckerberg aber so weiter macht, bleibt von der Freiwilligkeit nicht viel…

Facebook-Datenschutz

 

viaUSA: Datenschutz-Auflagen für Facebook | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News.





Google schließt Wave endgültig (via Futurezone)

23 11 2011

Wie die „Futurezone“ meldet stellt Google nach Google Buzz, Google Health und Google Labs nun weitere Dienste ein. Folgende Dienste werden in den nächsten Monaten ebenfalls eingestellt:

  • Google Wave
  • Knol (Wikipedia-Konkurrent)
  • Bookmarks List
  • Friend Connect
  • Solarenergieforschung

Weitere Infos: Google schließt weitere Dienste | kurier.apat.





Anonymous: Operation Facebook ist Werk eines Verwirrten – Social Media – derStandard.at › Web

6 11 2011

Ein Einzelner soll hinter der „imaginären“ Operation stecken – Name und Adresse veröffentlicht

Anonymous hat den Namen und die Adresse eines Mannes veröffentlicht, der allein für die Operation Facebook verantwortlich sein soll, berichtet CNET. Mit der Operation Facebook sollte das soziale Netzwerk am 5. November lahm gelegt werden.

Anthony

Anonymous bezeichnet den Drahtzieher nun als Verwirrten. „Ein verwirrter Sonderling namens Anthony aus den USA in Ohio“ habe eine „imaginäre Operation Facebook“ als gemeinsame Aktion von Anonymous angekündigt. Die Gruppe habe Anthony daraufhin mehrfach zu Verstehen gegeben, dass sie die Operation nicht unterstützt, dieser hat aber weiterhin daran festgehalten und wurde so zum Gegner von Anonymous.

Artikelbild - Foto: APA/HELMUT FOHRINGER

viaAnonymous: Operation Facebook ist Werk eines Verwirrten – Social Media – derStandard.at › Web.





Merkel startet YouTube-Initiative

19 10 2011

Wie der „Standard“berichtet startet die deutsche Kanzlerin Angela Merkel nun eine YouTube-Initiative. Bis 7. November können auf einem eigenen YouTube-Channel der deutschen Bundesregierung via Video oder Text Fragen an Merkel gestellt werden, die diese dann beantwortet.

Das Konzept klingt interessant, ist aber nicht besonders neu. Denn dieses Experiment haben schon TV-Sender und Politiker unterschiedlicher Coleur gewagt. Neu ist aber der Einsatz des „Google Moderator„, der dem Publikum die Auswahl der zu beantwortenden Fragen erlaubt.

Man darf schon jetzt gespannt sein, wie dieses Experiment angenommen wird.

viaDeutsche Kanzlerin Merkel sendet ab sofort auf YouTube – Netzpolitik – derStandard.at › Web.
YouTube Kanal der deutschen Bundesregierung





Futurezone: PayPal sperrt Spendenkonto von Diaspora

19 10 2011

Paypal macht mit seinen seltsamen Sperren von Accounts weiter. Nach Wikileaks trifft es diesmal die vermeintliche Facebook-Konkurrenz Diaspora, die erst kürzlich mit einem verzweifelten Spenden-Aufruf aufgefallen war.

Mit diesem Vorgehen gerät Paypal immer mehr ins Zwielicht. Politisch oder wirtschaftlich missliebige Unternehmen werden ohne echte rechtliche Grundlage gesperrt, Paypal kommt in den Ruf, Politik für die US-Regierung und mächtige US-Konzerne zu machen und seine Marktstellung zu missbrauchen. Wirtschaftlicher Wettbewerb und Meinungsfreiheit werden dadurch jedenfalls nicht gefördert…

Artikelbild: Diaspora

viaPayPal sperrt Spendenkonto von Diaspora | Netzpolitik | futurezone.at: Technology-News.





Deutscher Innenminister sieht keine Probleme mit Bundestrojaner (FAZ)

16 10 2011

Der deutsche Innenminister Friedrich nimmt in der Sonntags-FAZ zum Wirbel um den „Bundestrojaner“ Stellung. Er bestreitet, dass die eingesetzte Software illegal wäre. Gleichzeitig lobt er aber die Expertise des CCC, den er persönlich schätzt.

viaIm Interview: Bundesinnenminister Friedrich (CSU): „Es gibt keine rechtliche Grauzone“ – Politik – FAZ.

Hans-Peter-Friedrich - Der Bundesinnenminister stellt sich in seinem Berliner Ministerium Fragen von Christiane Hoffmann und Stefan Tomik zu Staatstrojanern und den Umgang mit ihnen.





Standard: Diaspora pleite?

15 10 2011

Wer erinnert sich noch an Diaspora? Das Open Data Projekt sollte eine Alternative zu Facebook darstellen, die den Nutzern die Hoheit über seine Daten lässt. 175.000 $ hat man aus einem Fördertopf bekommen, auch Mark Zuckerberg hat Geld bereit gestellt. Was damit passiert ist, ist allerdings nicht so wirklich transparent. Und nun wird – laut Standard – um Spenden der Nutzer gebeten.

viaDiaspora-Burschen bitten um 25-Dollar-Spende – Social Media – derStandard.at › Web.





Social Media: Nutzung nimmt zu, Interesse an anderen Web-Inhalten sinkt » t3n News

24 06 2011

http://t3n.de/news/social-media-nutzung-nimmt-zu-interesse-anderen-316581/
Ben Elowitz legt eine kleine, auf der Basis von comscore-Daten erstellte Infografik vor, die belegt, dass die Nutzung in Minuten sich innerhalb eines einzigen Jahres völlig zwischen den Internetinhalten verschoben hat. Er differenziert dabei nur zwischen Facebook und dem Rest des Netzes, was sicherlich etwas grob ist. Da der Trend aber dermaßen unübersehbar ist, sei ihm diese Ungenauigkeit verziehen.








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